Therapiepraxis Hofheim

Einzeltherapie

Individuelle therapeutische Begleitung

Einzeltherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

In der Einzeltherapie steht Ihre persönliche Situation im Mittelpunkt. Hier entsteht ein geschützter Raum, in dem wir Anliegen klären, Orientierung schaffen und individuelle Veränderungsprozesse unterstützen – abgestimmt auf Ihr Tempo und Ihre Bedürfnisse.

Eine Einzeltherapiesitzung umfasst 50 Minuten. Zu Beginn einer Therapie finden Termine zur Einordnung der Problematik, sowie Termine zur diagnostischen Einordnung statt. Anschließend werden gemeinsam Ziele und Themenschwerpunkt für den Verlauf der Therapie festgelegt. Bei Kindern und Jugendlichen (bis 21 Jahren) können zusätzlich regelmäßige Bezugspersonengespräche stattfinden. Die mögliche Anzahl dieser Gespräche teilen Ihnen die Therapeut*innen mit.

Verhaltenstherapie (VT)

Im Zentrum dieser bewährten Form der Psychotherapie stehen Denkprozesse, also Gedanken, Überzeugungen, Bewertungen und persönliche Einstellungen, die unser Verhalten maßgeblich beeinflussen. Denn die VT basiert auf der Annahme, dass viele Probleme durch erlernte Verhaltensmuster entstehen oder verstärkt werden. Für eine Veränderung ist es daher essenziell, dass Sie Ihre erlernten Verhaltens- und Denkmuster verstehen.

Diese Therapieform arbeitet lösungs- und zielorientiert. Gemeinsam werden klare Ziele definiert und in erreichbare Einzelschritte unterteilt. Ein wesentlicher Bestandteil sind praktische Übungen, die entweder direkt in der Therapiesitzung oder eigenständig zwischen den Terminen durchgeführt werden. Der übergeordnete Gedanke der VT ist die Förderung der Selbstwirksamkeit: Sie sollen lernen, hilfreiche Strategien zu entwickeln, die sich im Alltag bewähren.

Die VT gilt als eine der wissenschaftlich fundiertesten und am besten evaluierten psychotherapeutischen Methoden. Ihre Wirksamkeit ist umfassend belegt.

Tiefenpsychologisch fundierte Therapie (TP)

Die tiefenpsychologische Therapie beschäftigt sich mit unbewussten Prozessen, die unser Erleben und Verhalten prägen. Sie geht davon aus, dass aktuelle Schwierigkeiten häufig durch ungelöste innere Konflikte oder belastende Erfahrungen aus früheren Lebensphasen beeinflusst werden.

Ziel der Therapie ist es, diese unbewussten Zusammenhänge sichtbar und verstehbar zu machen. Mithilfe von Gesprächen und therapeutischen Techniken werden tiefere Ebenen der eigenen Persönlichkeit erforscht. So können ursächliche Hintergründe erkannt, verarbeitet und nachhaltig verändert werden.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Stärkung des seelischen Gleichgewichts und ein tieferes Verständnis für die eigene Person. Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie kann dabei helfen, innere Blockaden zu lösen, emotionale Muster zu verstehen und neue Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Beachten Sie: Die TP wird in unserer Praxis lediglich von einer Therapeutin angeboten. Aus diesem Grund können wir nur eine geringe Anzahl an TP-Plätzen anbieten.

Schematherapie

Die Schematherapie richtet den Blick auf sogenannte Schemata – tief verwurzelte Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, die meist in der Kindheit entstehen. Sie beeinflussen, wie wir uns selbst und andere erleben, und können im späteren Leben zu wiederkehrenden Schwierigkeiten führen, beispielsweise in zwischenmenschlichen Beziehungen oder im Umgang mit Emotionen.

Ziel der Schematherapie ist es, diese alten Muster bewusst zu machen, ihre Ursprünge zu verstehen und sie schrittweise durch neue Strategien zu ersetzen. Dabei wird mit sogenannten Modi gearbeitet. Das sind innere Anteile, die in bestimmten Situationen aktiviert werden, wie beispielsweise dem „verletzten Kind“, dem „wütenden Modus“ oder dem „inneren Kritiker“.

Zum Einsatz kommen auch imaginative und emotionale Methoden, wie Stuhldialoge oder die Arbeit mit inneren Bildern, um einen tiefgreifenden Zugang zur eigenen Gefühlswelt zu ermöglichen.

Traumatherapie

Die IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy) ist eine spezialisierte psychotherapeutische Methode zur Verarbeitung belastender oder traumatischer Erinnerungen. Sie basiert auf der Arbeit mit inneren Bildern (Imaginationen) und hilft dabei, schmerzhafte Erfahrungen emotional zu verarbeiten und umzuinterpretieren.
Im geschützten therapeutischen Rahmen wird das belastende Ereignis in der Vorstellung erneut aufgerufen, jedoch nicht, um es passiv zu durchleben, sondern um es aktiv zu verändern. Mithilfe des sogenannten Rescriptings (Umschreibens) kann das innere Bild neu gestaltet werden. Dabei werden Ressourcen eingebunden, Schutz ermöglicht und neue, heilsame Erfahrungen verankert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die innere Kindarbeit.

IRRT wird insbesondere bei Traumafolgestörungen, Ängsten, Scham- oder Schuldgefühlen sowie anderen emotional stark aufgeladenen Erinnerungen eingesetzt. Die Methode ist einfühlsam, strukturiert und wissenschaftlich fundiert und wird immer an das individuelle Tempo und Erleben der Patient*innen angepasst.

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